Währung

Suchbegriff: Schweizer Franken

Der Swiss Market Index eröffnet schwächer, da der Rückgang des US-Dollars und geopolitische Spannungen Anleger zu sicheren Häfen wie Gold und dem Schweizer Franken treiben. Große Schweizer Unternehmen erhalten vor der Berichtssaison neue Ratings und Kursziele. Die japanischen Märkte haben mit dem starken Yen zu kämpfen, während die Technologieriesen ihre Quartalsberichte vorbereiten und die Sitzung der US-Notenbank bevorsteht.
Der Swiss Market Index eröffnete im vorbörslichen Handel schwächer, wobei der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken unter 78 Rappen fiel. Gold erreichte ein neues Rekordhoch von über 5.000 US-Dollar pro Unze, da Anleger angesichts der geopolitischen Unsicherheit nach sicheren Häfen suchten. Die asiatischen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei der japanische Nikkei aufgrund der Stärke des Yen deutlich nachgab, während die US-Märkte voraussichtlich schwächer eröffnen werden. Mehrere Schweizer Unternehmen erhielten aktualisierte Kursziele, wobei UBS deutliche Aufwertungen verzeichnete. In der kommenden Woche stehen wichtige Gewinnberichte großer Technologieunternehmen und die erste Zinsentscheidung der US-Notenbank in diesem Jahr auf dem Programm.
Die Logitech-Aktie ist vor der Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal, das aufgrund der Black Week und der Weihnachtsverkäufe das wichtigste Quartal des Unternehmens darstellt, deutlich von 97 auf 73 Schweizer Franken gefallen. Trotz positiver Erwartungen für einen Quartalsumsatz von 1,404 Milliarden US-Dollar und einem Non-GAAP-EBIT von 283,3 Millionen US-Dollar steht die Aktie unter Druck aufgrund der herabgestuften Prognosen für den PC-Sektor durch Morgan Stanley, der vor einer nachlassenden Nachfrage aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit und steigender Komponentenkosten warnt. CEO Hanneke Faber hebt die starke Dynamik auf dem chinesischen Markt als Wachstumssäule hervor, während Logitech sich auf Gaming-Innovationen konzentriert, um einer möglichen Abschwächung der PC-Nachfrage entgegenzuwirken.
Der SP-Nationalrat Emmanuel Amoos setzt sich für ein gesetzliches Verbot von Zusatzgebühren ein, die Unternehmen für Papierrechnungen erheben. Einige Unternehmen verlangen bis zu 8,40 Franken pro Monat. Unternehmen wie Salt rechtfertigen diese Gebühren mit dem Verursacherprinzip, während Swisscom bestimmte Kunden davon befreit. Die Massnahme zielt darauf ab, die Konsumenten vor hohen Gebühren für Papierrechnungen zu schützen.
Der Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller Mikron verzeichnete 2025 einen Umsatzanstieg von 2,1 % auf 381,4 Millionen CHF, währungsbereinigt betrug das Wachstum 4,1 %. Der Auftragseingang ging jedoch aufgrund der schwächelnden europäischen Märkte und der zurückhaltenden Investitionen der Kunden um 14,4 % auf 332,7 Millionen CHF zurück. Das Segment Automation verzeichnete ein solides Wachstum, während Machining Solutions einen Rückgang verzeichnete. Trotz geringerer Auftragseingänge erwartet Mikron eine verbesserte Rentabilität mit einer operativen Marge von 10,4 % gegenüber 8,5 % im Jahr 2024.
Die Union Bancaire Privée (UBP) verzeichnete 2025 ein starkes Wachstum mit einem Kundenvermögen von 184,5 Milliarden Schweizer Franken, was einem Anstieg von 19,5 % entspricht, der auf die Integration des Privatkundengeschäfts der Société Générale und günstige Markttrends zurückzuführen ist. Die Bank erzielte einen Nettoneugeldzufluss von 2,7 Milliarden Franken und verzeichnete einen Anstieg des Betriebsergebnisses um 12,5 %, obwohl die Integrationskosten zu höheren Aufwendungen führten. Die UBP behielt ihre starken Kapitalquoten bei, die deutlich über den regulatorischen Anforderungen liegen, und bleibt eine der kapitalstärksten Privatbanken der Schweiz.
HBM Healthcare Investments meldete für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/2026 ein starkes Finanzergebnis mit einem Gewinn von 286 Millionen Schweizer Franken, was einer deutlichen Steigerung gegenüber den 66 Millionen Franken im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die Leistung des Unternehmens wurde sowohl von privaten als auch von börsennotierten Beteiligungen getragen, wobei das dritte Quartal 191 Millionen Franken zum Gewinn beitrug. Trotz negativer Währungseffekte in Höhe von 180 Millionen Franken bleibt HBM optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Geschäftstätigkeit und sieht Wertsteigerungspotenzial in seinem Portfolio, wobei für das kommende Jahr Ergebnisse klinischer Studien und potenzielle Börsengänge erwartet werden.
Autoneum meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 2,1 % auf 2,29 Mrd. CHF, wobei der organische Umsatz um 4,1 % zurückging und damit hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Das Unternehmen erreichte jedoch seine Gewinnziele mit einer EBIT-Marge von deutlich über 5 % und erwartet einen freien Cashflow von über 100 Mio. CHF. Asien verzeichnete aufgrund von Akquisitionen ein starkes Wachstum, während Europa und Nordamerika Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Der starke Schweizer Franken wirkte sich negativ auf die Ergebnisse aus, aber die Automobilindustrie zeigte Anzeichen einer Entspannung mit einem weltweiten Wachstum des Fahrzeugmarktes um 3,7 %.
BB Biotech meldete starke vorläufige Jahresergebnisse mit einem Gewinnanstieg von 76 Millionen Franken im Jahr 2024 auf 578 Millionen Franken im Jahr 2025, angetrieben durch ein starkes viertes Quartal mit 472 Millionen Franken. Der innere Wert des Unternehmens stieg in allen ausgewiesenen Währungen deutlich an, und der Verwaltungsrat wird der kommenden Generalversammlung eine höhere Dividende von 2,25 Franken pro Aktie vorschlagen. Die Biotech-Investmentgesellschaft zeigte eine robuste Portfolio-Performance mit Kurssteigerungen von über 34 % in Schweizer Franken.
Der Schweizer Industriekonzern SFS erzielte im Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 3,06 Milliarden CHF und einem organischen Wachstum von 2,9 % eine solide Performance und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, trotz eines schwierigen Marktumfelds, das von zurückhaltenden Investitionen und den negativen Auswirkungen des starken Schweizer Frankens geprägt war. Das Unternehmen stellte die Widerstandsfähigkeit seines Geschäftsmodells unter Beweis und wird am 6. März detaillierte Ergebnisse vorlegen.

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